Zu den unzähligen Sehenswürdigkeiten der Schweiz gehören vor allem viele bedeutende Bauwerke.
Eine der wichtigsten Kirchenbauten der Schweiz ist das Berner Münster. Die Anfänge des gotischen Meisterwerkes reichen bis ins frühe 15. Jahrhundert zurück,die Fertigstellung nahm aber mehrere Jahrhunderte in Anspruch. Neben der auffallend hohen Turmspitze, der höchsten in der Schweiz, faszinieren vor allem die Glasmalereien der Chorfenster. Die Altstadt Berns gehört zur Liste des Weltkulturerbes der UNESCO. Über all die Jahrhundert hat sie sich den Charme des Mittelalters bewahrt und besticht besonders durch ihre Laubenarchitektur. Das Berner Rathaus entstand im frühen 15. Jahrhundert im spätgotischen Stil, erfuhr aber später einen Umbau ins Neugotische. Alles Wissenswerte zur Berner Stadtgeschichte erfahren Besucher im Historischen Museum, das die wechselhaften Ereignisse über die vergangenen Jahrhundert anschaulich näher bringt. Das Kunstmuseum zeigt Gemälde aus dem 15. Jahrhundert bis zur Gegenwart, darunter auch Werke großer Künstler wie Paul Cézanne, Pablo Picasso und Salvador Dali. Ein markanter Blickfang in der Altstadt ist der Käfigturm, das Stadttor aus dem 17. Jahrhundert. In der Vergangenheit diente er unter anderem als Wehrturm, als Gefängnis und als Archiv, heute werden dort regelmäßig Ausstellungen veranstaltet.
Das Wahrzeichen von Basel ist das Basler Münster. Die evangelisch-reformierte Kirche entstand zwischen dem 11. und 16. Jahrhundert im romanischen und gotischen Stil und ist von weithin gut sichtbar dank des auffallenden roten Sandsteins, der farbenfrohen Ziegel und der schlanken Türme. Im hellen Innenraum gibt es vor allem die majestätische Orgel, eine aufwändig dekorierte Kanzel und kunstvoll gestaltete Chorfenster. Das Wildt’sche Haus ist ein Stadtpalais aus dem 18. Jahrhundert, das Betrachter durch seine aufwändige Barockarchitektur bezaubert. Das Kunstmuseum Basel genießt internationalen Ruf. Die Sammlung ist vor allem für die Werke der Holbein-Familie berühmt. Auf drei Stockwerken finden Besucher zudem Impressionismus aus dem 19. Jahrhundert, holländische und flämische Kunst des 17. Jahrhunderts sowie Gemälde großer Meister wie Rembrandt oder Rubens. Das Antikenmuseum versetzt Besucher in die früheren Jahrtausende mit Funden aus dem Alten Ägypten, griechischer, römischer und etruskischer Zeit.
Die meisten Attraktionen der größten Schweizer Stadt liegen in der gut erhaltenen Altstadt. Das Zürcher Rathaus aus dem späten 17. Jahrhundert ist ein hübsches Beispiel für die Architektur der deutschen Renaissance. Das barock gestaltete Portal ist sehr schmuckvoll gearbeitet und ein auffallender Blickfang. Als Wahrzeichen der Stadt gilt das Großmünster mit den markanten Doppeltürmen. Die evangelisch-reformierte Kirche aus dem 12. Jahrhundert wurde immer wieder erweitert und ist ein typischer Vertreter der Romanik. Trotz seiner Schlichtheit präsentiert der Innenraum einige sehenswerte Kunstwerke wie die Krypta, einige farbige Fenster und die romanischen Kapitelle. Einer der beiden Türme kann für eine wunderbare Aussicht über die Altstadt genutzt werden. Die Klosterkirche Frauenmünster aus dem 9. Jahrhundert erfuhr im 13. Jahrhundert einen Umbau im gotischen Stil. Bekannt ist die Kirche besonders wegen der von Marc Chagall geschaffenen spektakulären Fenster, die ein einzigartiges Farbenschauspiel ergeben. Das Landesmuseum Zürich liegt in einem schlossartigen Anwesen aus dem 19. Jahrhundert. Die Dauerausstellung mit mehr einer Million Exponate befasst sich mit der Ur- und Frühgeschichte des Landes, eine Waffen- und Kleidersammlung, das Inventar von Schloss Hallwyl, Kunstobjekte, Exponate zur Besiedlungs- und Kulturgeschichte sowie einen römischen Goldschatz. Dazu kommen. Mehrmals jährlich gibt es wechselnde Ausstellungen, die das Angebot ergänzen.
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