Genf ist eine Stadt mit hohem internationalem Flair. Sie lädt mit einem abwechslungsreichen Ambiente die Gäste zum Erobern ein.
Unweit der französischsprachigen Schweiz liegt die Stadt Genf, die gleichzeitig der Hauptort des gleichnamigen Kantons ist. Besonders bekannt wurde die Stadt, weil dort 25 internationale Organisationen ihren Sitz haben. Dazu gehören unter anderem die UNO, die WTO und die CERN. Schon diese Gebäude wirken besonders beeindruckend. Doch auch die weiteren Sehenswürdigkeiten mit ihrer einzigartigen Architekturmischung laden die Gäste der Stadt zum Verweilen ein. Unter anderem können Gäste mit dem College Calvin eine der ältesten Schulen dieser Welt besichtigen, deren neu erbautes Haus im Jahr 1559 die Tore öffnete. Die Schule teilte sich das Gebäude mit der Universität Genf, die im gleichen Jahr gegründet wurde. Von diesem Gebäude kann die Besucher der Weg weiter zum englischen Landschaftsgarten führen, dessen Ursprung im 18. Jahrhundert in England liegt. Anschließend sollte der Weg weiter zum Genfer See führen, wo das Wahrzeichen der Stadt bestaunt werden kann. Es handelt sich dabei um den Springbrunnen Jet d’eau, der mit seinem Wasserstrahl eine Höhe von etwa 140 Meter erreicht. Ferner besteht für Gäste außerdem die Möglichkeit den Jardin botanique de geneve et Le Bois-de-la-Batie zu besuchen. In diesen beiden Tierparks werden unter anderem eine Wasservogelanlage und Flamingos präsentiert.
Nach der Erholung in der Natur kann die Besichtigungstour zu den Sehenswürdigkeiten in Form von Bauwerken fortgesetzt werden. Eine weitere interessante Sehenswürdigkeit stellt dabei das internationale Museum der Reformation dar, das in der Genfer Altstadt liegt. Es widmet sich auf einer Fläche von etwa 350 Quadratmetern sehr ausführlich der Geschichte der Reformation, die in Form einer beeindruckend detaillierten Chronik präsentiert wird. Genauso stark sind die Eindrücke, die das Palais des Nations hinterlässt. Das Gebäude stellt heute den Sitz der Vereinten Nationen dar und kann teilweise sogar besichtigt werden. Zu erreichen ist das Gebäude, vom dem die französischen Alpen und der Genfersee erblickt werden können, im Genfer Ariana-Park. Neben dem Rathaus und der Kathedrale St. Peter bietet sich ein Besuch auch an der Genfer Moschee an. Seit dem Jahr 1978 befindet sich die größte Schweizer Moschee, die etwa 1500 Gläubigen Platz bietet, im Genfer Stadtteil Le Petit-Saconnex. Weitere Sehenswürdigkeiten sind unter anderem der Servetus-Gedenkstein und das Geburtshaus von Jean-Jacques Rousseau.
Außerdem laden interessante Museen wie das das Musee d’art et d’histoire zu einem Besuch ein. Dieses Kunst- und Geschichtsmuseum stellt eines der bedeutendsten seiner Art in der Schweiz dar. Unter anderem kann die Archäologieabteilung und die Abteilung für angewandte Kunst besichtigt werden. Unter anderem locken ferner das Keramik- und Glasmuseum Musee Ariana und das internationale Rotkreuz- und Rothalbmondmuseum die Gäste zum Staunen an. Bei all diesen Sehenswürdigkeiten ist die Stadt stets darauf bedacht, das Ortsbild zu schützen. Dafür hat der Schweizer Heimatschutz die Stadt im Jahr 2000 mit dem Wakkerpreis ausgezeichnet.
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